| 03. Juni 2009
Nach 20 Jahren Vorstandsarbeit verabschiedet sich (von links) Manuela Barkhoff aus der Führungsriege. Im Vorstand der Vereins arbeiten nun Marie Prange, Uschi Brockmann, Helke Romann und Michael Barkhoff. Foto: Schley
Nienburg - Der Tierschutzverein Drakenburger Heide, der das Tierheim in Drakenburg betreibt, hat mit Helke Romann eine neue Vize-Vorsitzende. Die 33-jährige engagierte Tierschützerin wurde während der jüngsten Mitgliederversammlung einstimmig gewählt. Sie folgt Manuela Barkhoff in diesem Amt, die sich auf eigenen Wunsch aus der Führungsriege verabschiedet. Die scheidende stellvertretende Vorsitzende ist ein „echtes Urgestein“ und gehörte dem Vorstand 20 Jahre an. „Es ist Zeit, der Jugend Platz zu machen“, hatte sie ihren Schritt begründet. Manuela Barkhoff möchte sich künftig intensiver um die eigenen Tiere kümmern, bleibt Verein und Tierheim jedoch als aktives Mitglied erhalten.
Die neu in den Vorstand gewählte Helke Romann kennt Verein und Tierheim bereits von Kindesbeinen an. In den vergangenen Jahren sorgte sie unter anderem für die erfolgreiche und stets aktuelle Internet-Präsenz des Tierheims auf der Homepage: www.tierheim-drakenburg.de.
Die Wahl Romanns ist die einzige Veränderung im Vorstand: Vorsitzender bleibt der Tierarzt Michael Barkhoff, Schriftführerin ist Marie Prange und Schatzmeisterin Uschi Brockmann.
Im vergangenen Jahr haben die Tierschützer im Drakenburger Tierheim 267 Fundkatzen, 170 Fundhunde sowie 30 weitere Tiere aufgenommen und versorgt. Schwierigkeiten bereitet dem kleinen Verein die Bausubstanz der Tierheimgebäude. So sind größere Sanierungen am alten Hundehaus und die Reparatur der Heizungsanlage nötig. Finanzielle Unterstützung bekommen die Drakenburger glücklicherweise vom Verband niedersächsischer Tierschutzvereine (VNT): Der Dachverband der Tierschützer übernimmt die Kosten für die Heizung, freut sich Michael Barkhoff.
Damit entspannt sich die Kassenlage des Tierheims jedoch nur leicht. Konnte der Verein 2008 seine Kosten noch decken und den Tierheimbetrieb aufrecht erhalten, birgt das laufende Jahr finanzielle Risiken. Die Zuschüsse der umliegenden Gemeinden für die Versorgung von Fundtieren decken lediglich ein Sechstel der laufenden Kosten. Der Rest muss mit Mitgliedsbeiträgen und Spenden finanziert werden. „Die Spendenbereitschaft sinkt und das merken wir auch in unserer Kasse“, erläuterte Brockmann. Nur mit verstärkter Mitgliederwerbung und Sponsoren-Aquise wird der Tierschutzverein in den kommenden Jahren weiter existieren können.
Quelle: www.beispiel.tld [dieser wird mit dem Link zur eigentliche Quelle ersetzt]


