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news„Die Impfbereitschaft gegen die Neue Grippe wächst mit jedem neuen Krankheitsfall – und damit auch die Nachfrage nach dem Impfstoff. Die niedersächsischen Ärzte sollen jetzt zuerst chronisch kranke Patienten sowie die im Gesundheitswesen oder bei Polizei und Feuerwehr Beschäftigten impfen“, bittet die Präsidentin der Ärztekammer Niedersachsen, Dr. med. Martina Wenker.

Es deute sich an, dass im Laufe des November möglicherweise die Impfstoff-Lieferung die Nachfrage nicht ganz decken kann. „Dann haben wir ein klassisches Beispiel für Priorisierung: Gesunde, die nicht den genannten Gruppen angehören, müssten in diesem Fall noch warten, bis wieder ausreichend Impfstoff vorhanden ist.“

„Der Impfstoff gegen die Neue Influenza ist ein sehr kostbares Gut, deshalb ist es von großer Bedeutung, dass unsere Ärzte bestimmte  Impfregeln einhalten, damit möglichst wenig Impfstoff vernichtet werden muss“, so Dr. Wenker. Die Ärzte erhalten die Impfflüssigkeit nämlich in Fläschchen für jeweils zehn Impfungen. Einmal geöffnet, ist der Impfstoff nur 24 Stunden lang haltbar. „Ich empfehle den Ärzten, zwei Patientenlisten zu führen:

Eine mit den dringend zu impfenden Risikopatienten und eine zweite mit allen anderen Impfwilligen. Sinnvoll sind Impfsprechstunden an einem Nachmittag von Montag bis Donnerstag, zu denen Gruppen mit jeweils zehn Impflingen einbestellt werden. Zunächst haben dabei Risikopatienten Vorrang. Kinder unter zehn Jahren werden mit der halben Dosis geimpft – somit reicht hier ein Impfstoff-Fläschchen sogar für die doppelte Anzahl von Impfungen. Kommt ein einbestellter Risikopatient nicht zur Impfung, ist die vorbereitete Spritze auch noch am nächsten Vormittag für Risikopatienten oder andere impfwillige Patienten verwendbar.“

Adressen von impfenden Ärzten sind in jeder Bezirksstelle der Kassenärztlichen Vereinigung abzufragen (Telefonnummern siehe: www.kvn.de).
Dort werden auf jeden Fall mindestens drei impfende Ärzte benannt.

Quelle: Ärztekammer Niedersachsen