| 06. November 2009
Die Mehrheit der Bundesbürger zeigt sich der Impfkampagne gegen die Schweinegrippe gegenüber nach wie vor skeptisch. Die Zahl der Verweigerer schrumpft allerdings beständig. Dies zeigt die 12nach12-Befragung des Markt- und Meinungsforschungsinstituts YouGov. 1000 Bundesbürger ab 16 Jahren werden seit dem 20. Oktober 2009 täglich zum Thema Schweinegrippe im YouGov Panel Deutschland befragt. Die Ergebnisse werden täglich auf der Website 12nach12.de veröffentlicht.
Demnach lehnten am 20. Oktober 2009 noch 61 Prozent der befragten Bundesbürger eine Impfung ab. Zwei Wochen später, am 03. November hatte sich dieser Anteil auf 52 Prozent verringert. Vor allem Männer scheinen ihre Meinung der Impfkampagne gegenüber zu überdenken. Noch vor zwei Wochen zeigten sich diese etwas ablehnender gegenüber als Frauen (Männer: 62 Prozent / Frauen: 60 Prozent).
Inzwischen hat sich das Verhältnis umgekehrt: Nur noch 56 Prozent der männlichen Befragten schließen eine Impfung nach wie vor aus,
unter den weiblichen Befragten sind es 58 Prozent. Nahezu ein Drittel der Befragten ist unentschlossen.
Zeitgleich stieg die Zahl derjenigen, die eine Impfung in den nächsten Tagen geplant haben. Von Mitte Oktober bis Anfang November stieg die Zahl der Impf-Bereiten von zwölf auf 17 Prozent: 19 Prozent der Männer und 15 Prozent der Frauen.
Quelle: YouGovPsychonomics AG


