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Schuetzenfest-Rodewald-OB-2009-002Eine wahre Wonne, wenn man auf ein Fest kommt und die Party geht ab. Kaum einer wurde so gefunden, wie man normalerweise auf einen Stuhl sich befindet – sitzend! Rauf auf den Stuhl aber bitte stehend und Party machen. Stimmung Pur, Schunkeln und Mitsingen oder andere würden behaupten Partyspaß ohne Grenzen.
Bereits am Freitag ging es los, noch recht verhalten mit rund 200 Gästen. Hier sorgte das DJ Team "Die Rodewalder" für die Partystimmung. Der Samstag sorgte schon mit knapp an die 350 Gästen für das richtige Ambiente. Bis in die frühen morgen wurde Stimmungsvoll gefeiert.

Die Tanzband "Travellers" aus Wolfsburg sorgte für die nötige Stimmung. Wir hatten uns kurz mit Hartmut Steinmacher, Manager der Band, unterhalten und gefragt, wie sie das Fest empfinden. Deutlicher ging es kaum noch. Hier Musik zu machen ist eine wahre Freude, hier versteht man noch zu feiern. Unsere Band, so der Manager, ist eine vier Mann Band. Wir treten aber auch mit drei oder zwei Leuten auf. Eins steht fest, diese Band hat es in sich.

Für die Spielleute des Spielmannszug Rodewald war die Nacht ziemlich kurz, denn um 06:00 Uhr ging es rüber zur Heidmühle um mit den traditionellen Pfingstsonntag wecken zu beginnen, verkleidet als Piraten ging es dann zurück nach Rodewald, auch dort wurde laut musizierend geweckt. Leider waren wir heute Morgen nicht mit dabei, es muss eine saubere Sache gewesen sein, alle Mann als Piraten verkleidet durch das Dorf wandern zu sehen.

Bereits hier soll es schon mit mächtigem Spaß zum Wohle aller gegangen sein. Wenn jemand davon Bilder haben sollte, der möge sich aufgefordert sehn, uns diese einmal per Mail zukommen zu lassen. Wir sagen da schon einmal Danke! Bevor es zu einem gemeinsamen Gottesdienst in der St. Johannis Kirche zu Rodewald ging wurde erst einmal richtig gefrühstückt. Viele Jahre schon wird dieses von der Familie Ernst Höper Gesponsert, Danke Danke Danke, es ist immer sehr schön und reichhaltig.

Im Anschluss ging es dann zum Festplatz, Futterfassen war dann gegen 13:00 Uhr angesagt. Es waren zum Essen dann erneut rund 260 Gäste anwesend und haben sich die Gaumen verwöhnen lassen. Auch an der Stimmung hat sich nichts geändert. Die Tanzband "Travellers" sorgten auch hier für gute Laune.

Der Ausmarsch zum Scheibenaufhängen war dann auch nicht gerade eine unlustige Sache. Viel Musik, naja eigentlich dem ganzen Marsch über. Immer schön mit Abwechslung der Spielmannszüge. Zur Unterstützung war der Spielmannszug aus Lichtenhorst angereist um den Spielmannszug Rodewald zu Unterstützen.. Eine Seltenheit konnten wir hier bei dem Schützenfest festhalten.

Die  Spielmannszüge hatten ein kleines Intro vereinbart, woran der jeweils nächste Spielmannszug erkennen konnte, wann er mit dem Musik-Spielen dran war. Zudem auch gleich als Übergang in den nächsten Song. Eine reine Wonne dem zuzuhören. Note: 1Marschieren, Schwitzen, Unterhaltung und Spaß gehören genauso dazu, wie der Austausch an Informationen. Die Autofahren hatten dabei nicht das Nachsehen, sie wurden einfach am Zug vorbei gewunken. Mit tralla la la rauf auf den Hof des Schützenkönigs Johann Fick.

Hier dann, passend zum Wetter, kalte Getränke, Eis und Kleinigkeiten zum naschen. Für die richtige Abkühlung sorgte dann noch ein Schauer. Alle man ran an die Wand. Der Anblick hatte etwas für sich. Immer an der Wand entlang hätte hier auch super gepasst. Was aber die gesamte Stimmung in keinster Weise störte. Man hatte nun in aller Ruhe Zeit um sich zu unterhalten.

Auch wir hatten so die nötige Zeit um einfach mal einige Informationen zu wechseln. Hier und da noch rasch etwas aufgreifen und notieren. Oder einfach nur mal 13 eine Gerade Zahl sein lassen. Entspannung Pur. Der Regen ließ nach, sammeln war angesagt, da war noch etwas, was unbedingt an die Wand wollte. Die Schützenkönigsscheibe!
Wir haben ja schon so das eine und andere an Rede gehört. Mal ging es ebenso, mal mit Dankesteilen überseht.

Hier wurde es richtig interessant. Der Redner hatte das ganze in Ferse aufgeteilt. Diese mit einem Sack Humor versehen und zudem auch noch perfekt vorgetragen. Nicht nur für uns eine Angenehme Angelegenheit, sondern auch für alle Gäste und Besucher. Mal witzig, mal mit Danksagung, mal mit Biss. Insgesamt auch hier eine glatte eins.
Rede beendet, die Scheibe klebt unwiderruflich am Haus. Noch rasch eine kleine Unterhaltung hier, mal da und schon wurden alle zusammen gesammelt. Es sollte ja noch ein kleiner Marsch passieren. Schließlich wieder ab ins Zelt. Party will ja auch genossen sein, gell!

Also alle Frau und Mann und Kinder und Kegel rauf auf die Straße und ab durch die Mitte. Dass die Rodewalder gerne Zeit sparen, haben wir dann auch bemerkt. Einmal querbeet durchs Feld zurück zum Festzelt. Wenn da nicht noch der Weg bis hin zur Abkürzung wäre. Die drei Herren, die Vorweg gingen, schienen es dann doch ein wenig eiliger zu haben. So wurden Sie gefragt: Habt ihr es etwas eilig? Die Antwort war dann entsprechend: Wir haben Durst!

Selbstverständlich wurde der Feldweg schön einer hinter dem anderen marschiert. Auch mal ein netter Anblick. Circa 350 Menschen marschieren schön artig in einer Reihe. Sowas bekommt nicht jeder und überall zu sehen. Eigentlich nur in Rodewald. Kaum lag der Feldweg, der Allgemeinheit als Pat bekannt, hinter der Marschgesellschaft war auch schon die Partymeile in Sicht. Hier dann mit vereinter Kraft und einem gemeinsamen Musikstück rein ins Zelt.

Das Fachkundige Personal, welches beim Zelt während des Ausmarsches geblieben war, nutzte die Zeit um das Zelt erneut Fit für die Party zu machen. Tische und Stühle wurden beiseite geräumt. Es soll ja auch getanzt werden. Genau richtig, da ja nicht nur die Schützenkönige, mit vier Tanzpaaren, sondern auch alle Preisträger, mit sieben Tanzpaaren, Ihren Ehrentanz hatten. Es brauchte also ein wenig mehr Platz.

Wo einmal so richtig der Bär tanzt, geht auch bekanntlich die Party ab. Hier nicht nur im Zelt, sondern auch draußen war die gute Stimmung deutlich zu merken. Besonders die Kleinen Gäste hatten hierzu einen nicht weniger minder Grund. War doch die Hüpfburg aufgebaut. Aber auch drinnen hatten die Kinder ihren Spaß. Sie tanzten im Kreis zum Takt der Musik. Wir mussten uns dann auch verabschieden.

Wir möchten aber nicht die Schützenkönige vergessen. Deswegen folgt nun die Liste aller Könige und die zweit und drittplatzierten:

Zwergekönigin: Lena Drobek
zweite: Lisanna Bahr
dritter: Johannes Scheider

Kinderkönig:Ole Dierks
zweite: Madlen Bohnhorst
dritte Henrike Schneider
Bei den Kindern haben 12 Kinder teilgenommen, 12 waren im Umschießen. Insgesamt wurden 110 mal die 30 geschossen.

Jungendkönigin: Jana Dankenbring
zweitter Jonathan Koop
dritte Jasmin Heidorn
Hier haben sieben Jugendliche teilgenommen alle mit mindestens 1 mal eine 30.

Herrenkönig: Johann Fick
zweiter Friedhelm Bärtl
dritter: Karsten Fischer

Damenkönigin: Anke Fischer
Marion Drobek
Silke Glowalla

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