| 14. Oktober 2009
Am kommenden Donnerstag (15.10.09) geht es unter Leitung von Teammanager Bernhard von Welck und Bundestrainerin Ute Schinkitz für die Schwimm-Nationalmannschaft nach Reykjavik/Island. Nach 2001 finden hier endlich wieder Europameisterschaften für Schwimmer mit Handicap statt.
36 Nationen mit 419 Athleten kämpfen vom 18.-24.10.09 um die begehrten Medaillen in 14 Startklassen (10 körperbehinderte – SK 1-10, 3 sehbehinderte – SK 11-13 und erstmals eine geistig behinderte Startklasse - 14).
Die zahlenmäßig stärksten Teams kommen aus Russland (50 Athleten), Spanien (42), der Ukraine (38) und aus Großbritannien (38). Für Deutschland starten neun Sportlerinnen und acht Sportler aus 8 Bundesländern (5 x BER, 3 x NRW, 3 x SAC, 2 x WÜR, je 1 x SH, BAY, NDS, HES) und wollen sich im europäischen Maßstab wieder unter den besten 10 Nationen etablieren.
Die Leistungen der Paralympic 2008 konnten im Jahresverlauf schon gesteigert werden. Die 5 fache Medaillengewinnerin Kirsten Bruhn (SK 7/5/6, SH) erzielte dabei zwei Weltrekorde auf paralympischen Strecken. Die Bronzemedaillengewinnerin Daniela Schulte (SK 11, BER), Annke Conradi (SK 3, BAY), Christoph Burkard (SK 8/6/8, WÜR), Lucas Ludwig (SK 10/9/10, BER) und Daniel Simon (SK 13, HES) konnten ebenfalls ihre Leistungen steigern.
Für die Nachwuchssportler Maike Naomi Schnittger (SK 12, NRW), Daniel Schäfer (SK 8/7/8, BER), Jenny Aßmann (SK 9/8/9, BER), Annika Geller (SK 8/7/8, NRW), Stephan Engelhardt (SK 11, NDS) und „Quereinsteigerin“ Tanja Gröpper (SK 6/4/5, NRW) ist es die 1. Internationale Bewährungsprobe.
Zum Team gehören außerdem Swen Michaelis (SK 6, SAC), Martin Schulz (SK 9/8/9, SAC), Thomas Grimm (SK 7/5/6, BER), Verena Schott (SK 7/5/6, SAC) und Julia Kabus (SK 8, WÜR).


